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TI-Hard- und Software: Warten auf den Start

27.10.2017 KVNO aktuell

Um in die Telematik-Infrastruktur (TI) einzusteigen, sind mehrere Komponenten nötig. Die braucht jede Praxis und jede „Nebenbetriebsstätte“. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe war noch nichts davon erhältlich. Insider rechnen damit, dass erste Anbieter frühestens Ende November 2017 ein zugelassenes Paket aus Konnektor, VPN-Zugangsdienst und Kartenterminal vorlegen.

Die Übersicht zeigt, wann mit welcher Komponente zu rechnen ist. Der gematik, also der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte, die die einzelnen Komponenten zertifizieren muss, lagen im Oktober erste Zulassungsanträge von Herstellern vor. Genehmigt war bis dato aber noch keiner.

Die Grafik zeigt die Komponenten der TI; Grafik:
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Komponenten der TI

Praxen müssen bis Anfang 2019 aufrüsten

Angesichts der vielfältigen Verzögerungen wird der Gesetzgeber die Einführungsphase für den Online-Rollout verlängern. Eine entsprechende Verordnung hat das Bundesgesundheitsministerium vorbereitet. Praxen hätten demnach bis 31. Dezember 2018 Zeit, in die nötige Technik zu investieren. Erst dann soll der Online-Abgleich der Versichertenstammdaten für die Praxen verpflichtend sein. Für eine Verschiebung des Starttermins hatte sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung eingesetzt.

Was Praxen bei der Diskussion über die Komponenten nicht vergessen sollten: Voraussetzung zum Einstieg in die TI ist ein Internetzugang. Ein einfacher DSL-Anschluss reicht aus.

Frank Naundorf

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