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eGK Generation 1: Probleme beim Einlesen ab Oktober

26.09.2017 Praxisinfos

Leider haben wir erst kurzfristig erfahren, dass es Schwierigkeiten mit den elektronischen Gesundheitskarten (eGK) der ersten Generation zu geben scheint, die Sie in den Praxen ab 1. Oktober 2017 betreffen könnten. Deswegen informieren wir Sie auf diesem Wege ganz aktuell. Ausführlichere Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) sollen in den nächsten Tagen folgen.

Ab dem 1. Oktober können eGK der Generation 1 (G1) nicht mehr ins Praxisverwaltungssystem eingelesen werden. Die Betreibergesellschaft gematik hatte die eGK G1 für ungültig erklärt. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbands sind kaum noch eGK G1 im Umlauf. Doch auch, wenn ein Versicherter von seiner Kasse eine G2-Karte erhalten hat, heißt das nicht, dass er sie auch nutzt. Denn etliche G1-Karten sind nach ihrem sichtbaren Gültigkeitsdatum auf der Rückseite noch nicht abgelaufen, aber trotzdem ungültig. Sie könnten deswegen von den Versicherten noch in der Praxis vorgelegt werden.

F´das Foto zeigt eine elektronische Gesundheitskarte

Aktuell gültig sind die eGK der Kartengeneration 1plus und 2. Leider sind sowohl die gültigen Karten der Generation 1 plus als auch die ungültigen Karten der Generation 1 mit dem gleichen Aufdruck G1 versehen. Die Generationsversionsnummern sind auf den eGK rechts oben direkt unterhalb des Wortes „Gesundheitskarte“ aufgedruckt.

Ein weiteres Problem: In einigen Praxisverwaltungssystemen könnten auch die gültigen Karten der Generation 1 plus als ungültig angezeigt werden. Dies könnte auftreten, wenn das Quartalsupdate vom 15. August nicht in der Praxisverwaltungssoftware umgesetzt wurde. Bitte sprechen Sie deswegen im Zweifel ihr Softwarehaus an.

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