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Heilmittelverordnung nur noch mit zertifizierter Software

30.03.2017 KVNO aktuell, Verordnungsinfos

Für die elektronische Verordnung von Heilmitteln über Praxisverwaltungssysteme (PVS) dürfen Niedergelassene ab dem 1. April 2017 nur noch zertifizierte Software verwenden. Die Regelung wurde im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz festgelegt und gilt bereits seit dem 1. Januar 2017.

Da jedoch nicht alle Softwarehersteller ihre Unterlagen für die Zertifizierung rechtzeitig eingereicht haben, hatten sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband auf eine Übergangsregelung verständigt. Diese galt für das erste Quartal 2017 und endet am 31. März 2017.

Dass sie in ihrer Praxis eine zertifizierte Software zur Heilmittelverordnung verwendet haben, müssen Ärzte bei der Sammelerklärung zu ihrer Quartalsabrechnung bestätigen. Diese Pflicht gilt erstmals für die Abrechnung des zweiten Quartals 2017.

Ob ein Softwareprodukt für die Heilmittelverordnung zertifiziert ist, können Vertragsärzte über die Zulassungslisten für die verschiedenen PVS erfahren. Diese Listen werden von der KBV geführt und online bereitgestellt. Zur Zertifizierung der Heilmittelverordnungssoftware hat die KBV darüber hinaus eine Praxisinformation erstellt.