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Qualitätssicherung in Nordrhein: Bericht bestätigt hohes Qualitätsniveau

30.01.2017 KVNO aktuell

Der 13. Qualitätsbericht der KV Nordrhein bestätigt das hohe Niveau der ambulanten ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung, auf das die Patientinnen und Patienten in Nordrhein vertrauen können. Der aktuelle Qualitätsbericht basiert auf den Daten des Berichtsjahres 2015 und zeigt detailliert die Entwicklung der Genehmigungen in Nordrhein, zum Beispiel wie viele Abrechnungsgenehmigungen für welche Leistungen erteilt und wie viele mangels entsprechender Voraussetzungen entzogen wurden. Der aktuelle Bericht informiert zudem über neue Vereinbarungen aus dem Jahr 2016, mit denen die Versorgung in Nordrhein weiter verbessert werden kann.

Neue Regelungen

Dazu gehört der im Juli 2016 mit den Krankenkassen geschlossene Vertrag „Gesund schwanger“. Er senkt das Risiko von Frühgeburten, da bei Schwangeren sowohl medizinische Risikofaktoren wie die bakterielle Vaginose als auch nicht medizinische verhaltensbedingte Risikofaktoren berücksichtigt werden.

Weitere Informationen liefert der Bericht über die im vergangenen Jahr eingeführten Leistungen zur Pflegeheimversorgung, die eine stärkere Vernetzung von Ärzten und Pflegekräften fördern sollen. Zu diesem Zweck hat die KV Nordrhein für ihre Mitglieder einen entsprechenden Muster-Kooperationsvertrag erstellt, auf dessen Basis die nordrheinischen Ärzte mit Pflegeheimen in Kontakt treten können.

Strukturierte Behandlung

Eine wichtige Rolle spielt im Qualitätsbericht auch die strukturierte Behandlung von Patienten innerhalb der „Disease-Management-Programme“ (DMP). Mittlerweile werden darin 856.000 chronisch kranke Patienten betreut.

Ebenso flächendeckend etabliert wie die DMP ist das Hautkrebs-Screening. Rund 4.400 Ärzte
in Nordrhein bieten diese Vorsorgeuntersuchung an, circa 531.000 Patienten wurden in 2016 gescreent.

Sigrid Müller