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Praxen müssen eGK-Lesegerät von Gemalto austauschen

01.06.2016 Honorar, Praxisinfos

Ab Mitte 2016 beginnen die gesetzlichen Krankenkassen damit, elektronische Gesundheitskarten (eGK) der zweiten Generation auszugeben. Bei einigen Lesegeräten können beim Auslesen dieser Karten Probleme auftreten. Bei den meisten Lesegeräten hilft ein einfaches Software-Update. Die Geräte GCR 5500-D von Gemalto müssen hingegen komplett ausgetauscht werden. Seit dem 1. Januar 2016 hat das Gerät GCR 5500-D die Zulassung der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) verloren.

Das Bild zeigt ein eGK-Lesegerät.

Das Gerät GCR 5500-D von Gemalto hat seit Anfang 2016 keine Zulassung mehr.

Praxen, die mit diesem Kartenterminal arbeiten, können seit dem 1. Juni 2016 bis Ende Juli 2016 auf der Internetseite der gematik einen Antrag auf eine Pauschalerstattung in Höhe von 58,89 Euro stellen. In diesem Antrag müssen die Praxen die Seriennummer des Gerätes angeben. Das ausgefüllte Formular senden sie anschließend an die gematik. Die Auszahlung der Pauschale erfolgt durch die KV Nordrhein.

Auf die Finanzierungsregelung haben sich die KBV, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen geeinigt. Insgesamt gibt es diese Pauschale nur für den Austausch von maximal 5.000 Kartenterminals. Da aber einige hundert Lesegeräte mehr von diesem Typ im Umlauf sind, empfiehlt die KV Nordrhein dringend, frühzeitig einen Antrag auf Förderung zu stellen. Als Ersatz sollte ein sogenanntes multifunktionales Kartenterminal (MKT+) angeschafft werden. Eine Liste der zertifizierten Lesegeräte befindet sich auf der Internetseite der gematik.

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