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Abrechnung: Mit Kassenwechsel beginnt neuer Behandlungsfall

13.04.2016 Honorar, KVNO aktuell

Wechselt ein Patient innerhalb eines laufenden Quartals die Krankenkasse, beginnt damit ein neuer Krankheits- und auch ein neuer Arzt- und Behandlungsfall. Das bedeutet: Vertragsärzte können Leistungen, die bei der Abrechnung auf den Arzt-, Behandlungs- oder Krankheitsfall begrenzt sind, erneut abrechnen, wenn der Patient einmal vor und einmal nach dem Kassenwechsel in die Praxis kommt.

Ein Kassenwechsel hat aber noch andere Folgen: So ist bei Disease-Management-Programmen eine Neueinschreibung fällig. Dasselbe gilt bei der Hausarztzentrierten Versorgung, wenn die neue Krankenkasse an einem solchen Vertrag beteiligt ist. Ebenso müssen bei einem Kassenwechsel spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) oder häusliche Krankenpflege neu verordnet werden.

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