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GOÄ-Novelle: Offener Brief der KVen

10.03.2016 Honorar, KVNO aktuell

Der Kurs der Bundesärztekammer bei der Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erfährt trotz des Sonderärztetages am 23. Januar 2016 nicht die volle Unterstützung der Ärzteschaft. Am 11. Februar 2016 haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und alle Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) einen offenen Brief an Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery unterzeichnet. Darin sind mehrere Kernforderungen enthalten, die bei der weiteren Ausgestaltung der GOÄ Beachtung finden sollten.

Der erste Forderung: Es sollten keine absoluten und prozentualen Ausgabenobergrenzen im Rahmen des dreijährigen Monitorings erfolgen. Zudem heben KBV und KVen deutlich hervor, dass die „uneingeschränkte Freiberuflichkeit des Arztes in Klinik und Praxis“ erhalten und das „individuelle Arzt-Patienten-Verhältnis“ nicht beeinträchtigt werden solle.

Eine weitere Forderung ist die „Vermeidung einer ordnungspolitischen Anlehnung an Strukturen der gesetzlichen Krankenversicherung“. Außerdem solle die geplante gemeinsame Kommission zur Weiterentwicklung und Pflege der GOÄ lediglich beratende Funktionen übertragen bekommen.

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