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Beratung zum Verfahrensablauf bei Prüfverfahren

Wirtschaftlichkeitsprüfungen betreffen die gesamten ärztlichen Tätigkeit, insbesondere die Behandlungs- und die Verordnungsweise. Sie kann in einigen Fällen zu  Honorarkürzung und Regress führen und damit unter Umständen zu finanziellen Einbußen für schon vor längerer Zeit geleistete Arbeit.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KV) berät ihre Mitglieder, die von einem Prüfverfahren betroffen sind. Für diese ist es wichtig, die eigenen statistischen Daten zu kennen, um Kürzungen und Regresse zu vermeiden. Die Unterstützung der KV dient der Vorbereitung zu Stellungnahmen und Aufzeigen von Begründungsmöglichkeiten auch unter Zuhilfenahme der Instrumente (Gesamtübersicht vor Prüfung, Frequenztabellen, Quartalsbilanzen, Morbiditätsstatistiken), die von der KV Nordrhein hierzu zur Verfügung gestellt werden.

Ferner werden Praxen, die im Rahmen einer Richtgrößenprüfung Heilmittel eine „schriftliche Beratung vor Regress“ nach § 106 Abs. 5 SGB V erhalten, zu einem persönlichen Beratungsgespräch eingeladen. Hier werden die möglichen Ursachen der Auffälligkeit in einem gemeinsamen Gespräch erörtert. In den Beratungen sollen die Voraussetzungen der Verordnung von Heilmitteln nach den gesetzlichen Grundlagen ausführlich besprochen werden. Dies zielt darauf ab, Regresse zu vermeiden.  An diesem Gespräch nimmt unter anderem ein/e beratende/r Arzt/in und ein zusätzlicher Berater teil.

  • Warum wird geprüft?
    Gesetzlicher Auftrag
  • Wer prüft?
    Die gemeinsame Prüfeinrichtung der Ärzte und Krankenkassen
  • Wie können Betroffene Verfahren vermeiden?
    Unter anderem Informations- und Beratungsangebote nutzen
  • Wie gestaltet sich der Ablauf eines Prüfverfahrens?
    Nach den Regeln der Prüfvereinbarung
  • Welche Möglichkeiten haben Betroffene, sich an dem Verfahren zu beteiligen?
    Rechtmittel wahrnehmen