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Tonsillotomie

Die KV Nordrhein hat mit der Kaufmännischen Krankenkasse – KKH (vormals KKH-Allianz), Barmer, AOK Rheinland / Hamburg, Knappschaft Bahn See und den Betriebskrankenkassen Vereinbarungen über die Durchführung von Tonsillotomie im Rahmen der besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung abgeschlossen. Ziel der Verträge ist die Etablierung einer hochwertigen und qualitätsgesicherten Patientenversorgung.

Teilnahmeberechtigt sind alle Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit Vertragsarztsitz in Nordrhein und der Genehmigung zum ambulanten Operieren. Anästhesisten nehmen durch Abrechnung der entsprechenden Symbolnummern teil. Sämtliche Honorare werden außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung gezahlt.

EBM-Leistung ab 1. Juli 2019

Der G-BA hat die Behandlungsmethode der Tonsillotomie bei symptomatischer Hyperplasie in den GKV-Leistungskatalog aufgenommen. Damit Ärzte die Teilentfernung vergrößerter Mandeln über den EBM abrechnen können, wird der OPS-Kode 5-281.5 „Tonsillektomie (ohne Adenotomie): Partiell, transoral“ und die entsprechenden Gebührenordnungspositionen (GOP) in den Anhang 2 zum EBM aufgenommen.
Momentan klärt die KV Nordrhein noch offene Fragen zum Übergang bzw. dem Ende der bestehenden Selektivverträge.

  • Die Barmer hat den Vertrag zum 30.06.2019 beendet.
  • AOK Rheinland, BKK Landesverband, KKH und die Knappschaft werden die Verträge auch über den 01.07.2019 hinausgehend vorerst weiterführen.

Über weitere Änderungen werden wir fortlaufend informieren.

Verträge und Anlagen

AOK Rheinland/Hamburg

BKK-Landesverband Nordwest

Kaufmännische Krankenkasse – KKH (vormals KKH-Allianz)

Knappschaft

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