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Tonsillotomie

Die KV Nordrhein hat mit der Kaufmännischen Krankenkasse – KKH (vormals KKH-Allianz), Knappschaft Bahn See und den Betriebskrankenkassen Vereinbarungen über die Durchführung von Tonsillotomie im Rahmen der besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung abgeschlossen. Ziel der Verträge ist die Etablierung einer hochwertigen und qualitätsgesicherten Patientenversorgung.

Teilnahmeberechtigt sind alle Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit Vertragsarztsitz in Nordrhein und der Genehmigung zum ambulanten Operieren. Anästhesisten nehmen durch Abrechnung der entsprechenden Symbolnummern teil. Sämtliche Honorare werden außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung gezahlt.

EBM-Leistung ab 1. Juli 2019

Der G-BA hat die Behandlungsmethode der Tonsillotomie bei symptomatischer Hyperplasie in den GKV-Leistungskatalog aufgenommen. Damit Ärzte die Teilentfernung vergrößerter Mandeln über den EBM abrechnen können, wird der OPS-Kode 5-281.5 „Tonsillektomie (ohne Adenotomie): Partiell, transoral“ und die entsprechenden Gebührenordnungspositionen (GOP) in den Anhang 2 zum EBM aufgenommen.

Zum 1. April 2020 wurde der EBM auch um den OPS 5-282.1 „Tonsillektomie (mit Adenotomie): Partiell, transoral“ erweitert, damit auch diese Kombinationseingriffe über den EBM abrechnungsfähig sind.

Die AOK Rheinland hat ihren Vertrag zum 31. März 2020 beendet

  • Der BKK Landesverband, die KKH und die Knappschaft nehmen derzeit noch an den Verträgen teil.

Über weitere Änderungen werden wir fortlaufend informieren.

 

Verträge und Anlagen

AOK Rheinland/Hamburg

BKK-Landesverband Nordwest

Kaufmännische Krankenkasse – KKH (vormals KKH-Allianz)

Knappschaft

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