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Barrieren abbauen in der Praxis: Mit kleinen Schritten viel bewegen!

Es muss nicht immer gleich ein großer ggf. auch kostspieliger Umbau sein! Oftmals helfen schon kleine Schritte, Barrieren abzubauen: das Anbringen von großen, gut lesbaren Beschilderungen, eine klare und deutliche Ansprache der Patienten mit eingeschränktem Hörvermögen, die Beseitigung von „Stolperfallen“ auf dem Boden, die Installation von Haltegriffen in Sanitärbereichen, aber auch die Möglichkeit – etwa für Menschen mit eingeschränkten Hörvermögen – per Mail oder via Internet mit der Praxis in Kontakt zu treten.

Haben Sie Ihre Praxis barrierefrei (um)gestaltet oder bieten künftig zusätzlich besondere Hilfen für behinderte Patienten an – dann teilen Sie uns dies bitte mit, indem Sie den Fragenbogen an Ihre zuständige Bezirksstelle zurücksenden.

KBV-Broschüre „Barrieren abbauen“

Von einer Praxis ohne Barrieren profitieren längst nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern alle Patienten: Das zeigen auch die vielen praktischen Beispiele aus der Broschüre der KBV. Diese bietet Ärzten und Psychotherapeuten auf 24 Seiten Tipps, wie sie die Praxis räumlich oder bei der Kommunikation besser auf Menschen mit Behinderungen ausrichten können.

Praxistool Barrierefreiheit

Diese interaktive Plattform unterstützt Ärzte und Psychotherapeuten, die einen barrierefreien oder barrierearmen Neubau, Ausbau oder Umbau ihrer Praxis planen. Die kostenfreie Software wurde von der Stiftung Gesundheit entwickelt und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

So funktioniert das Praxis-Tool: Im ersten Schritt füllen Sie einen Online-Fragebogen zur derzeitigen Situation der Praxis und den Zielen für den Neu- oder Umbau aus. Daraus erstellt die Software einen individuellen Praxisleitfaden mit Informationen zur Barrierefreiheit und Praxisgestaltung sowie zu passenden Fördermittel und möglichen Bau- und Gestaltungsmaßnahmen. Eine Datenbank liefert zudem eine Liste mit aktuellen Kontaktdaten geeigneter Dienstleister, Architekten und Handwerksbetriebe in Ihrer Region.

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV): Fachbroschüre und Kontrastbestimmungstafel veröffentlicht

Die neue Fachbroschüre "Kontrastreiche Gestaltung öffentlich zugänglicher Gebäude" richtet sich an Architekten, Innenarchitekten, Farbdesigner und Bauingenieure und vermittelt, wie Kontraste geplant, bestimmt und umgesetzt werden können. Der DBSV möchte aber auch einen ganz praktischen Beitrag leisten, um Planern den Umgang mit Kontrasten zu erleichtern. Der Verband hat deshalb eine neue Kontrastbestimmungstafel entwickelt. Die Tafel im DIN-A4-Format dient dazu, den ungefähren Kontrast zwischen zwei Farben zu ermitteln. Ergänzend dazu wird ein Kontrastwertrechner angeboten.

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