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Bedarfsplanung

Bedarfsplan zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung in Nordrhein gemäß § 99 Abs. 1 SGB V

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat im Einvernehmen mit den nordrheinischen Krankenkassenverbänden eine Anpassung des Bedarfsplans vorgenommen.

Neben einer Aktualisierung der Datengrundlage wurden im Bedarfsplan Passagen zur Barrierefreiheit in Arztpraxen, zur Feststellung der Überschreitung des allgemeinen bedarfsgerechten Versorgungsgrads um 40 Prozent gemäß § 103 Absatz 1 Satz 3 SGB V und zur Wirkung der Umsetzung des § 105 Absatz 3 SGB V aufgenommen. Darüber hinaus wurde der Punkt „3) a. Berücksichtigung von ermächtigten Ärzten und Ärzten in ermächtigten Einrichtungen nach § 22 BP-RL“ neu gefasst.

Zudem findet die Versorgungssteuerung in besonderen Fällen (§ 67 BP-RL), auf Basis welcher auf der Ebene der hausärztlichen Versorgung Planungsbereiche mit einem Versorgungsgrad ab 102 Prozent gesperrt wurden, keine Anwendung mehr. Dementsprechend wurden die Formulierungen hierzu im Bedarfsplan gestrichen.

Das Landesgesundheitsministerium hat den angepassten Bedarfsplan gemäß § 99 Abs. 1 Satz 5 geprüft und nicht beanstandet. Den vollständigen Bedarfsplan in der aktuellen Fassung stellen wir Ihnen samt Anlagen mit den nachfolgenden PDF-Dateien zur Verfügung.

Offene und gesperrte Planungsbereiche, Stand Juni 2017

Die Frist zur Einreichung eines Zulassungsantrags auf frei gewordene Vertragsarztsitze beträgt in der Regel sechs Wochen und ist im Einzelfall der Veröffentlichung des Aufhebungsbeschlusses des Landesausschusses der Ärzte und Krankenkassen im Rheinischen Ärzteblatt verbindlich zu entnehmen (es gelten die im Rheinischen Ärzteblatt genannten Daten). Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Aufhebungsbeschluss.

Hausärztliche Versorgung

Allgemeine fachärztliche Versorgung

Spezialisierte fachärztliche Versorgung

Gesonderte fachärztliche Versorgung

Interessierte können beim zuständigen Zulassungsausschuss erfragen, ob die zum angegebenen Stichtag als frei ausgewiesenen Vertragsarztsitze noch unbesetzt sind.