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Neue Risikogebiete für FSME

27.06.2018

Das Robert Koch-Institut hat neue Risikogebiete für die durch Zecken übertragene Virusinfektion Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ausgewiesen. Insgesamt gelten in diesem Sommer nun 156 Kreise als Risikogebiete. Betroffen sind vor allem große Teile Süd- und Mitteldeutschlands. Zu den neu definierten Risikogebieten gehören in Sachsen die Landkreise Erzgebirge, Bautzen und Zwickau, in Thüringen der Landkreis Ilm sowie der Stadtkreis Suhl und in Bayern die Kreise München, Günzburg, Augsburg, Weilheim-Schongau sowie der Landkreis Starnberg.

Menschen, die dort leben oder arbeiten und damit einem kontinuierlichen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sollten nach dem konventionellen Impfschema (drei Impfungen nach Fachinformation des jeweiligen Impfstoffs) geimpft werden. Wer hingegen in den Risikogebieten Urlaub machen möchte und daher eine schnelle Immunisierung benötigt, kann nach einem Schnellschema geimpft werden. Nach Abschluss der Grundimmunisierung sollte eine Auffrischungsimpfung nach 12 bis 18 Monaten erfolgen.

FSME-Erkrankungen wurden in der Vergangenheit auch in Bundesländern bekannt, die nicht zu den Risikogebieten zählen. Daher ist es ratsam, bei Symptomen wie grippeähnlichen Beschwerden mit mäßigem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Erbrechnen oder Schwindelgefühl auch außerhalb der Risikogebiete an FSME zu denken.

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