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Richtige Verordnung von häuslicher Krankenpflege beachten

Patienten können häusliche Krankenpflege unter anderem durch ambulante Pflegedienste erhalten. Voraussetzungen: Im Rahmen der ärztlichen Behandlung ist dies erforderlich und es lebt keine Person im Haushalt, die die Versorgung leisten kann.

Das Bild zeigt eine Krankenpflegerin bei einem Patienten zu Hause; Foto: dpa picture alliance

Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Arzt häusliche Krankenpflege verordnen. © dpa | picture alliance

Wichtig für die Verordnung ist, dass die/der behandelnde Vertragsärztin/Vertragsarzt sich vor der Verordnung von dem Zustand der/des Kranken und der Notwendigkeit der häuslichen Krankenpflege persönlich überzeugt hat oder dass ihr/ihm beides aus der laufenden Behandlung bekannt ist.

Der Vertragsarzt sollte sich mit den Hinweisen und Wünschen seitens der Pflegedienste – vor dem Hintergrund der erweiterten Wirtschaftlichkeitsprüfung auf alle Bereiche ab 2017 – sorgfältig auseinandersetzten.

Er sollte sich regelmäßig beim Pflegedienst über Veränderungen in der häuslichen Pflegesituation berichten lassen. Wird die häusliche Krankenpflege beendet, sollte der Vertragsarzt dies stets der zuständigen Krankenkasse mitteilen. Nur so können sinnvoll Wirtschaftlichkeitsreserven erschlossen werden.