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Verdachtshinweise auf Missbrauch von Arzneimitteln und Krankenversicherungskarten

Stand: Juli 2017

Cave: Verdacht auf BTM-Rezeptfälschung

Nach Mitteilung einer Hausärztin aus Wuppertal besteht bei der Patientin N. B., geboren am 29.01.1982 und versichert bei der AOK, der Verdacht BTM-Rezepte gefälscht zu haben. Die Patientin hat eine Schmerzsymptomatik und wollte immer stärkere Dosen an Schmerzmitteln, jedoch ohne einen Schmerztherapeuten aufzusuchen. Zwei von der Hausärztin vereinbarte Termine in einer Schmerzambulanz nahm die Patientin nicht wahr. Nachdem die Ärztin sich daraufhin weigerte, weitere Medikamente zu verschreiben, scheint die Patienten BTM-Rezepte aus der Praxis gestohlen und die Unterschrift darauf gefälscht zu haben. Aufgedeckt wurde der Vorfall von einer Apotheke, der die falsche Unterschrift auffiel.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Hausarztes aus Mülheim besteht bei der Patientin S. W., geboren am 26.01.1979, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Patientin, versichert bei der AOK Rheinland/Hamburg, hat sich im Rahmen von Urlaubsvertretungen des Hausarztes als dessen Patientin ausgegeben und mehrfach Rezepte über das Medikament Tramal ausstellen lassen. Die Patientin ist jedoch in der Hausarztpraxis nicht bekannt.

Stand: Juni 2017

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Hausärztin aus Köln besteht bei den Patienten B. S., geboren am 09.11.1986 und Z. I., geboren am 30.06.1986, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Beide Patienten haben im Juni gefälschte Rezepte für Zopiclon 7, 5MG 20 St in Apotheken in Köln und dem Umland eingereicht.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Hausärztin aus Köln besteht bei dem Patienten M. P., geboren am 24.07.1970, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Der Patient hat in den vergangenen Wochen mehrfach kurz hintereinander Rezepte über Pregabalin 300 N3 in einer Apotheke eingereicht. Die Rezepte waren von verschiedenen Ärzten ausgestellt worden.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Angaben eines Internists aus Rösrath hat sich der Patient D.S., geboren am 22.02.1979, wohnhaft in Overath und über die AOK Rheinland/Hamburg versichert, seit März 2017 dreimal in seiner Praxis vorgstellt und um Verordnung von Clonazepam 2mg Tabletten gebeten. Diese würde er angeblich wegen einer langjährigen Epilepsie benötigen. Vorbehandler konnte der Patient namentlich nicht benennen.

Es erfolgten insgesamt drei Verordnungen: am 16. März 2017 wurden 100 Tabletten sowie am 13. April 2017 und am 9. Juni 2017 je 50 Tabletten verordnet – verbunden mit dem jeweiligen dringenden Hinweis auf eine fachneurologische Vorstellung / Therapieüberprüfung der fragwürdigen antiepileptischen Therapie, aber auch zur Therapie der offenkundig bestehenden Benzodiazepinabhängigkeit.

Der Verdacht der Abhängigkeit beziehungsweise des kriminellen Missbrauchs wurde durch die telefonische Rückmeldung einer Apotheke bekräftigt. Danach fiel der Patient dort durch das Einreichen mehrerer, von verschiedenen Kollegen innerhalb weniger Wochen ausgestellter Rezepte, auf, versuchte aber zudem wohl auch im Vorfeld kopierte beziehunsgweise gefälschte Rezepte einzulösen.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Hausarztes aus Köln besteht beim Patienten J. B., geboren am 09.03.1977, der Verdacht auf Arzneimittelmissbrauch. Der Patient habe versucht, mit einem gefälschten Privatrezept Tilidin comp 200/16 100 Tabletten zu bekommen. Einer Apotheke ist das gefälschte Rezept aufgefallen.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Arztes aus Düren besteht beim Patienten D. S., geboren am 04.08.1976, der Verdacht auf Arzneimittelmissbrauch. Der Patient ist bei der actimonda-Krankenkasse versichert und befindet sich seit 2010 in schmerztherapeutischer Behandlung. Er scheint jedoch mehr als die verordneten Betäubungsmittel einzunehmen, da er sich unter anderem über den ärztlichen Notfalldienst weitere Betäubungsmittel verordnen lässt. Aktuell wurde mit dem Patienten ein stationärer Opiatentzug besprochen.

Stand: April 2017

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung der AOK Rheinland/Hamburg besteht bei dem Patienten R. A., geboren am 26.05.1975, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Der Patient ist seit April 2015 bei der AOK versichert. Er ist opiatabhängig und wird substituiert. Innerhalb von 1,5 Jahren ließ er sich von 25 Ärzten aus Essen und Bochum Clonazepam (Rivotril®) und Pregabalin (Lyrica®) verordnen. Er soll teilweise täglich Rezepte in Apotheken einlösen.

Cave: Verdacht auf versuchten Rezeptbetrug

Nach Mitteilung einer Allgemeinmedizinerin aus Köln besteht bei der Patientin J. F., geboren am 12.04.1980, der Verdacht auf Rezeptbetrug. Die Patientin hat in einer Apotheke ein gefälschtes Rezept für Zolpidem 10 mg und Bromazepam 6 mg vorgelegt. Versichert ist die Patientin bei der AOK Rheinland/Hamburg, aufgefallen ist der versuchte Rezeptbetrug in einer Apotheke in Hürth.

Cave: Verdacht auf versuchten Rezeptbetrug

Nach Mitteilung eines Hausarztes aus Aachen besteht bei einem Patienten, geboren am 30.01.1979, der Verdacht auf Rezeptbetrug. Die Praxis verordnete dem Patienten das Medikament Opipramol 50mg 100 FTA . Nachdem der Patient angeblich das Rezept verloren hatte, stellte die Praxis ein Duplikat-Rezept aus. In der Apotheke sei dies jedoch angeblich nicht akzeptiert worden und der Patient forderte von dem Allgemeinmediziner ein drittes Rezept.

Stand: Februar 2017

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Hausärztin aus Alsdorf besteht bei dem Patienten R. L., geboren am 14.03.1983, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Praxis hat dem Patienten in diesem Quartal bereits zweimal das Medikament MST 30 mg verordnet. In einer Apotheke ist jedoch aufgefallen, dass sich der Patient dieses Medikament auch von anderen Ärzten hat verordnen lassen.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Orthopäden aus Wesseling besteht bei der Patientin R.P., geboren am 11.09.1960, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Patientin hat sich im Notdienst wiederholt Rp Tramadolor verordnen lassen, obwohl mit der Patientin vereinbart worden war, dass das Medikamtent nur vom Hausarzt verschrieben werden soll, um den Verbrauch zu kontrollieren.

Stand: Januar 2017

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung der DAK in Düsseldorf besteht bei dem Versicherten U. J., geboren am 29.10.1948, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Der Patient hat sich zwischen Januar und September 2016 parallel von verschiedenen Ärzten Oxycodon und Pregabalin verordnen lassen. Die Verordnungen waren unter den Ärzten nicht abgestimmt. Ob dies auch über den genannten Zeitraum hinaus der Fall war, ist noch nicht bekannt, da der DAK für diese Zeit noch keine Abrechnungen vorliegen.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Facharztes aus Düren besteht bei der Patientin A.-M. B., geboren am 15.02.1962, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Patientin ist bei der Kaufmännischen Krankenkasse versichert und lässt sich bei verschiedenen Ärzten retardiertes Tilidin verordnen. Die Patientin hat vor einigen Jahren bereits einen stationären Entzug wegen Opioid-Missbrauchs gemacht.

Cave: Verdacht auf Rezeptfälschung / Arzneimittel-Missbrauch

Die Patienten A. Ö., geboren am 25.07.1979 und D. M., geboren am 21.09.1981, haben in verschiedenen Apotheken versucht, Rezepte mit gefälschtem Stempel einer Kölner Arztpraxis einzulösen. Auf den Rezepten war das Schlafmittel Zopiclon angegeben. Beide Versicherten wohnen in Köln und sind bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert.

Stand: Dezember 2016

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Angaben der DAK hat sich der Patient M. S., geboren am 10.03.1977, wohnhaft in Brühl, im Abrechnungszeitraum vom 01.01.2016 bis 31.08.2016 bei verschiedenen Ärzten die gleichen Medikamente mehrfach verschreiben lassen.

Der Patient wurde darüber informiert, dass er seine behandelnden Ärzte über bereits verordnete Medikamente von anderen Ärzten informieren sollte. Um eine Überversorgung durch nicht abgestimmte Mehrfachverordnungen der Ärzte auszuschließen, wurden ebenfalls die behandelnden Ärzte informiert und um erhöhte Aufmerksamkeit bei der Arzneimittelverordnung gebeten.

Nachtrag vom 12. April 2017: Nach Angaben einer Ärztin aus Köln lässt sich der Patient nach wie vor mehrfach BTM-pflichtige Rezepte verschreiben. Nach Recherchen der Ärztin habe der Patient sich innerhalb von vier Wochen 30 Fentanyl-Pflaster 150 ug/h, außerdem 120 Tabletten MST ret 30 mg sowie weitere Fentanyl-Pflaster unterschiedlicher Dosierungen bei verschiedenen Praxen verschreiben lassen. Dabei betonte der Patient auf Nachfragen nachdrücklich, keine weiteren Ärzte bezüglich weiterer Verschreibungen zu konsultieren oder konsultiert zu haben.

Nachtrag vom 9. Mai 2017: Nach Meldung einer Ärztin aus Köln lässt sich der Patient nach wie vor bei Kollegen BTM-pflichtige Rezepte verschreiben. Nach Angaben der Ärztin habe der Patient sich erneut zehn Fentanyl-Pflaster 150 ug/h bei einer anderen Praxis verschreiben lassen. In einer Praxis hat er sich als Patient des Arztes ausgebeben, für den die Praxis derzeitig Urlaubsvertretung macht.

Cave: Versuchter Rezeptbetrug

Nach Angaben einer Praxis in Leverkusen hat die Patientin K. S., geboren am 30.05.1963, ein Rezept für Diazepam angefordert. Als sie die 50 Tabletten nicht verordnet bekam, fälschte sie das Rezept und versuchte es in einer Apotheke einzulösen. Die Apotheke, in der die Patientin das Rezept einlösen wollte, habe jedoch Verdacht geschöpft, da sie sich Rezepte für Diazepam von mehreren Ärzten verordnen ließ.

Cave: Verdacht auf Versicherungsbetrug

Nach Mitteilung eines Facharztes aus Mönchengladbach besteht bei der Patientin D.L, geboren am 19.09.1979, Verdacht auf Versicherungsbetrug. Die Patientin erschien mit einer Begleitperson in der Praxis. Ihr wurde nach der Anmeldung ein Aufnahmebogen mitgegeben. Da alles über die jüngere Patientin lief, gingen die Praxismitarbeiter davon aus, dass sie die Patientin sei.

Sie gab Schmerzen im rechten Kniegelenk an und wurde zum Röntgen (innerhalb der Praxis) geschickt. Als die Patientin erneut im Untersuchungszimmer zur Besprechung der Röntgenbilder saß, fiel dem Facharzt aufgrund der starken Gonarthrose auf, dass Alter und Röntgenaufnahme nicht übereinstimmen können. Als die Patientin aufgefordert wurde, ihre Versichertenkarte, ihren Ausweis oder Reisepass erneut vorzuzeigen, verweigerte sie dies und verschwand daraufhin aus der Praxis.

Stand: November 2016

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Hausärztin aus Leverkusen besteht bei dem Patient J. S., geboren am 23.09.1968, Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Der Patient erhalte seit Januar 2013 eine Substitutionstherapie mit Methadon. Bei einem Gespräch mit Kollegen sei aufgefallen, dass der Patient sich gleichzeitig in mehreren anderen Praxen Oxygesic 80 mg und Gabapentin 300 mg verordnen lies.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Duisburger Hausarztes besteht bei der Patientin S. T., geboren am 12.07.1985, Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Sie und ihr angeblicher Partner haben sich im Rahmen von Urlaubsvertretungen mehrfach Rezepte über Gabapentin und Pregabalin ausstellen lassen. Dabei führten sie immer andere Begründungen an, weshalb sie die Rezepte benötigten.

Im Nachhinein stelle sich heraus, dass die Patientin in der Praxis, die im Urlaub von mehreren Ärzten vertreten wurde, nicht bekannt ist. Somit liegt der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch nahe.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Allgemeinmediziners aus Duisburg besteht bei der Patientin S. L., geboren am 23.03.1970, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Patientin kam in die Praxis des Hausarztes und behauptete, ihr Arzt sei im Urlaub. Aufgeschrieben wurden ihr Oxycodon 80 mg 100 Tabletten. Nachdem dies erneut auftrat, rief der Arzt in der Apotheke an und erfuhr, dass die Patientin bereits kurz zuvor die 100 Tabletten von einem anderen Hausarzt aufgeschrieben bekam. Die Patientin sei in der näheren Umgebung für dieses Verhalten bekannt, habe der Arzt dann erfahren.

Stand: September 2016

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch in Urlaubsvertretung

Nach Mitteilung einer Internistin aus Leverkusen besteht bei der Patientin B. M., geboren am 08.10.1979, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Im Rahmen von Urlaubsvertretungen hat sich die Patientin bei vier Ärzten vorgestellt und Zolpidem 10 mg in verschiedenen Mengen verschreiben lassen. Zuvor hatte sie bereits zwei Rezepte für dieses Medikament von der Internistin erhalten.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Bei dem Patienten M. I. besteht der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Herr M. I. ließ sich eine Dauermedikation Insulin aufschreiben. Der Patient änderte das Rezept handschriftlich auf jeweils "2x" und versuchte es in einer Apotheke einzulösen. Die bat den Arzt um Stempel und Unterschrift des geänderten Rezeptes. Der Patient kam zurück in die allgemeinmedizinische Praxis in Essen und sagte, die Apotheke habe das Rezept vernichtet. Bei der erneuten Ausstellung änderte der Patient wieder das Rezept und versuchte, es in einer anderen Apotheke einzulösen. Auch diese informierte den zuständigen Arzt. Die Praxis hat die Krankenkasse des Patienten über den Missbrauchsverdacht informiert.

Stand: August 2016

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch in Urlaubsvertretung

Bei dem Patienten Ü. S., geboren am 03.10.1985, besteht der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Herr Ü. S. hat sich im Rahmen von Urlaubsvertretungen für einen Neurologen in Wuppertal bei mehreren Praxen das Präparat Rivotril verordnen lassen und sich dabei als Patient des Neurologen ausgegeben, der sich im Urlaub befand. Dies stimmte jedoch nicht, der Neurologe kennt diesen Patienten nicht

Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Eine Hausarztpraxis aus Köln teilt mit, dass bei den Patienten C.P., geboren am 06.08.1982, D.P. geboren am 15.04.1987 und J.P., geboren am 10.11.1981 Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch besteht. Die Patienten gehören zu einer Familie und verlangen im Rahmen von Urlaubsvertretungen Medikamente in größeren Mengen. Sie begründen dies damit, dass sie längere Zeit verreisen. Zu den Medikamenten gehören zum Beispiel Spiriva, Tilidin 50mg Tbl, Prednisolon Salbe oder Pantoprazol 40 mg.

Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Hausarztes aus Düsseldorf besteht bei der Patientin A. K., geboren am 05.08.1960, Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Frau berichtete, sie habe den Hausarzt wechseln müssen, weil ihrer in Rente gegangen sei. Sie verlangte 40 Tabletten Zolpidem, obwohl sie angeblich zehn Tage später einen Arzttermin hatte. Nach Konfrontation, dass sie diese Geschichte schon in mehreren Praxen erzählt habe, verließ die Patientin die Praxis – ohne Verordnung.

Nachtrag vom 12. April 2017: Auch in einer Notfallpraxis in Düsseldorf ist die Patientin bereits negativ aufgefallen.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch in Urlaubsvertretung

Bei der Patientin N. B., geboren am 29.01.1982, besteht der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Frau N. B. hat sich im Rahmen von Urlaubsvertretungen für einen Hausarzt in Wuppertal bei mehreren Praxen das Präparat Piritramid 7,5 mg/ml verordnen lassen und sich dabei als Patientin des Hausarztes ausgegeben, der sich im Urlaub befand. Dies stimmte jedoch nicht, wie sich im Nachhinein herausstellte. Der Hausarzt aus Wuppertal kennt diese Patientin nicht.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Arztpraxis aus Wesseling besteht beim Patient T. B., geboren am 17.01.1984, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Der Patient habe sich nach Angaben der Praxis seit mindestens Februar 2016 in Wesseling und Umgebung bei verschiedenen Praxen Methylphanidat 20 mg Tabletten verschreiben lassen. Er argumentiere, dass der nächste Termin beim Psychiater erst in wenigen Tagen oder Wochen sei und er zur Überbrückung das Medikament benötige. Die von ihm benutzte Versichertenkarte der KKH mit Adresse in Würzburg sei nach Angaben der KKH veraltet. Er ist nicht mehr bei der KKH versichert.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch während Urlaubsvertretung

Im Rahmen der Urlaubsvertretung für einen Facharzt für Nervenheilkunde in Wuppertal haben sich mehrere Personen als Patienten des Arztes ausgegeben, der sich im Urlaub befand. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass diese Angabe falsch war. Die Patienten haben durchweg Benzodiazepine verlangt. In zwei Fällen hat der Vertretungsarzt das Rezept verweigert, weil keine plausible Indikation gegeben und der Verschreibungswunsch unüblich hoch war. Es wird vermutet, dass diese Personen auch in anderen Arztpraxen im Rahmen von Urlaubsvertretungen versuchen, sich Benzodiazepinpräparate zu beschaffen, um sie zum Beispiel im Drogenmilieu zu verkaufen.

Stand: Juli 2016

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Arztpraxis aus Köln besteht bei der Patienten M. R., geboren am 30.03.1990, Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Patienten hat sich während der Urlaubsvertretung ihrer Hausarztpraxis im Zeitraum vom 29. Juni bis 28. Juli bei mehreren Praxen im Kölner Stadtteil Dellbrück Rezepte über Rivotril 2mg, 50 Sück verschreiben lassen.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Gemeinschaftspraxis aus Mönchengladbach besteht bei dem Patienten S. HD., geboren am 12.10.1955, Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Der Patient ist bei der IKK versichert und habe im Zeitraum vom 18. bis 22. Juli 2016 in mehreren Praxen in Mönchengladbach Rezepte über Rivotril erhalten.

Stand: April 2016

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Hausärztin aus Essen besteht bei dem Patienten H.-J. P., geboren am 29.03.1950, Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Im Urlaub der Hausärztin habe es auf einem Vertretungsschein ihres Kollegen einen Patienten gegeben, der sich als Patient von ihr ausgegeben hat. Dies würde laut Hausärztin aber nicht zutreffen. Auch in einer Vertretung, die die Hausärztin selbst übernommen hat, fand sie diesen Patienten, der sich dort aber als Patient in einer anderen Praxis ausgab. In beiden Fällen benötigte er die gleiche Medikation: Nitrospray N1 und Tavor 2,5, 50 Tabletten auf Privatrezept.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Hausarztes aus Düsseldorf-Grafenberg besteht bei der Patientin A. K., geboren am 05.08.1960, Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Frau habe den Hausarzt wechseln müssen, weil ihrer in Rente gegangen sei. Sie bekäme seit 30 Jahren eine hohe Dosis an Schlafmitteln und habe dies auch immer von ihrem Hausarzt verschrieben bekommen. Zudem sei sie mit einem großen Hämatom im Gesicht in der Praxis erschienen. Dieses sei ihr laut eigener Aussage von ihrem Freund zugefügt worden, der erstmalig ihr gegenüber gewalttätig geworden wäre. Nach Ausschluss einer Suizidalität sowie der Empfehlung, den Schädel röntgen zu lassen und den Freund anzuzeigen, habe der Hausarzt ihr das gewünschte Medikament verschrieben. Eine halbe Stunde später rief sie jedoch erneut in der Praxis an und erzählte die gleiche Geschichte wieder. Nachdem der Arzt die Patientin darauf hinwies, dass sie eben erst deswegen in der Praxis gewesen sei, sagte sie bloß, dass sie sich verwählt habe.

Stand: September 2015

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Beim Patienten T. S., geboren am 04.06.1971, besteht der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Darauf weisen die AOK Nordwest und ein Hausarzt aus Oberhausen hin. Der Mann hat sich bereits mehrfach im Rahmen des ärztlichen Notdienstes mit falschen Versichertendaten Rezepte geholt und das Medikament Rivotril besorgt. Die AOK Nordwest weist darauf hin, dass der Patient nicht bei dieser Krankenkasse versichert ist.

Cave: Verdacht auf Betäubungsmittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Hausarztes in Kevelaer besteht beim Patienten R. A., geboren am 03.04.1985, Verdacht auf Betäubungsmittel-Missbrauch. Der Mann hat aufgrund eines chronischen Schmerzsyndroms Hydromorphon erhalten. Jedoch hat er neben seiner normalen Medikamentendosis nach einem Vorrat aufgrund einer Auslandsreise gefragt. Einige Tage später bekam der Mann vom Notdienst erneut Hydromorphon verschrieben – wieder auf Vorrat, da er diesen für einen mehrwöchigen Besuch bei der Familie bräuchte. Einem Apothekenmitarbeiter sind diese Mengen aufgefallen.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Die IKK Classic hat mitgeteilt, dass bei ihrem Versicherten D. W., geboren am 15.02.1963, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch besteht. Der Mann habe sich innerhalb weniger Wochen in verschiedenen Praxen im Raum Köln und Brühl Rivotril verschreiben lassen – teilweise auch mehrmals täglich.

Stand: August 2015

Cave: Verdacht auf Betäubungsmittel-Missbrauch

Nach Mitteilung eines Krankenhausarztes in Düren besteht bei der Patientin M. L., geboren am 15.02.1990, Verdacht auf Betäubungsmittel-Missbrauch. Die bei der DAK Gesundheit versicherte Frau soll bei mehreren Ärzten versucht haben, sich Opioide verschreiben zu lassen.

Cave: Verdacht auf Betäubungsmittel-Missbrauch

Eine Praxis in Düsseldorf hat mitgeteilt, dass bei dem Patienten R. H., geboren am 16.01.1984, Verdacht auf Betäubungsmittel-Missbrauch besteht. Er habe über Phantomschmerzen nach traumatischer Unterschenkel-Amputation vor zehn Jahren geklagt. Nach Auskunft der IKK Nord habe sich der bei ihr Versicherte in den vergangenen Monaten in 15 verschiedenen Praxen Betäubungsmittel verschreiben lassen – manchmal zwei Rezepte an einem Tag.

Stand: Juni 2015

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Die IKK Classic hat mitgeteilt, dass bei ihrer Versicherten B. D. S., geboren am 13.09.1975, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch besteht. Die Frau habe sich innerhalb weniger Wochen in verschiedenen Essener Praxen Rivotril verschreiben lassen.

Stand: März 2015

Cave: Verdacht auf Rezeptfälschung

Nach Angaben einer Praxis in Duisburg ist ein gefälschtes Rezept mit deren Betriebsstätten-Nummer 258342000 aufgetaucht. Vermutlich sei das Formular gestohlen worden.

Stand: Oktober 2014

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Der KV Nordrhein wurde mitgeteilt, dass bei Herrn C. W., geboren am 21.02.1967 und versichert bei der DAK Gesundheit, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch besteht. Er habe sich in zahlreichen Praxen in Leverkusen, Köln und Bergisch Gladbach wegen Schlafstörungen vorgestellt und Zopiclon verschreiben lassen.

Cave: Verdacht auf Rezeptfälschungen und Arzneimittel-Missbrauch

Eine Praxis in Essen hat mitgeteilt, dass bei Herrn A. M., geboren am 10.01.1977, der Verdacht auf Rezeptfälschungen besteht. Zudem habe er das Praxispersonal bedroht und Sachbeschädigungen begangen. Der bei der AOK Rheinland / Hamburg Versicherte habe bei mehreren Ärzten und in Notdienstpraxen versucht, sich Rivotril verordnen zu lassen.

Stand: März 2014

Cave: Versuchter Rezeptbetrug

Nach Angaben einer Praxis in Bergisch Gladbach hat sich die Patientin G. W., geboren am 15.12.1956, im ärztlichen Notdienst Diclo dispers verschreiben lassen. Anschließend habe sie selbst handschriftlich Zopiclon auf die Verordnung geschrieben. Die Apotheke, in der die bei der AOK versicherte Frau die Medikamente abholen wollte, habe Verdacht geschöpft und das Rezept einbehalten.

Stand: Februar 2014

Cave: Verdacht auf Betäubungsmittel-Missbrauch

Eine Praxis in Bad Münstereifel hat mitgeteilt, dass bei der Patientin B. H., geboren am 13.08.1950, Verdacht auf Betäubungsmittel-Missbrauch besteht. Sie habe bei mehreren Ärzten im Kreis Euskirchen und in Rheinbach versucht, sich Oxygesic in großen Mengen verschreiben zu lassen.