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Verdachtshinweise auf Missbrauch von Arzneimitteln und Krankenversicherungskarten

Stand: Februar 2019

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Eine hausärztliche Praxis in Oberhausen hat gemeldet, dass ein Patient sich BTM-pflichtige Schmerzmittel (Oxycodon 20 und 40 mg) in der eigenen sowie in mindestens drei weiteren Praxen und in der Notfallpraxis in Oberhausen besorgt hat.

Stand: Dezember 2018

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Nach Mitteilung einer Allgemeinmedizinerin aus Köln besteht bei der Patientin T. F. der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Die Patientin forderte ein Rezept über Amlodipin 5 mg, Symbicort Turbohaler sowie Clexan 6000 IE wegen eines angeblichen Faktor-V-Mangels. Die Untersuchung der Ärztin ergab keine Auffälligkeiten. Zudem behaupte die Patientin, sie hätte Rezepte verloren oder diese seien nass und daher unbrauchbar geworden.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Ursprungsmeldung (Dezember 2016): Nach Angaben der DAK hat sich der Patient M. S., geboren 1977, wohnhaft in Brühl, im Abrechnungszeitraum vom 01.01.2016 bis 31.08.2016 bei verschiedenen Ärzten die gleichen Medikamente mehrfach verschreiben lassen. Der Patient wurde darüber informiert, dass er seine behandelnden Ärzte über bereits verordnete Medikamente von anderen Ärzten informieren sollte. Um eine Überversorgung durch nicht abgestimmte Mehrfachverordnungen der Ärzte auszuschließen, wurden ebenfalls die behandelnden Ärzte informiert und um erhöhte Aufmerksamkeit bei der Arzneimittelverordnung gebeten.

Nachtrag vom 5. Dezember 2018: Nach Mitteilung eines Internisten aus Bonn besteht bei dem Patienten M. S., geboren 1977, nach wie vor der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Der Patient hat während des Praxisurlaubs in zwei Vertretungspraxen Fentanyl-Pflaster erhalten. Der Patient gab dort an, dass er wegen einer anstehenden Reise eine größere Menge der Pflaster benötige.

Nachtrag vom 4. Februar 2018: Nach Mitteilung eines Hausarztes aus Bonn besteht bei dem Patienten M. S., geboren 1977, der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Der Patient ist bei der AOK Rheinland/Hamburg versichert und hat im Raum Köln/Bonn mehrfach versucht, Fentanyl-Pflaster von Ärzten zu erhalten, die Urlaubsvertretungen für Kollegen machen. In den Praxen, die vertreten werden, ist der Patient jedoch nicht bekannt.

Nachtrag vom 22. Januar 2018: Nach Angaben einer Internistin aus Köln hat sich der Patient M. S., geboren 1977, in der Praxis der Ärztin sowie in zwei benachbarten Praxen als Vertretungspatient vorgestellt und jeweils Fentanyl 150ug/h Pflaster angefordert.

Nachtrag vom 15. Januar 2018: Beim ärztlichen Notdienst im Oktober 2017 hat der Patient M. S., geboren 1977, erneut versucht, Fentanyl Pflaster 150 Mikrogramm verordnet zu bekommen. Er rief telefonisch an und sagte, dass sein Pflaster bereits den dritten Tag daruf wäre und gewechselt werden müsse. Leider habe er aber die rechtzeitige Nachrezeptierung durch seine behandelnde Ärztin in Köln vergessen. Den Namen der niedergelassenen Schmerztherapeutin konnte er benennen. Die telefonische Rückfrage in der diensthabenden Apotheke, ob 150 Mikrogramm Pflaster als kleine Packung vorrätig seien, wurde verneint. Danach wurde es dem Patienten aufgetragen, telefonisch selbstständig eine Notdienstapotheke zu finden, die 150 Mikrogramm Pflaster vorrätig habe. Sollte der Patient eine solche Apotheke finden, würde der Notdienstarzt die Rezepterstellung anbieten. Daraufhin äußerte der Patient psychische Probleme. Das Angebot einer stationären Einweisung in die Akutpsychiatrie lehnte der Patient ab. Danach gab es keine weiteren Anrufe des Patienten mehr. Die Nachfrage bei der Schmerztherapeutin am nächsten Tag ergab, dass sie den Patienten kennt. Sie habe im Frühjahr 2017 die Behandlung beenden müssen, da der Patient durch falsche Angaben wiederholt Betäubungsmittel oral und als Pflaster in erheblicher Überdosis erschlichen und konsumiert hat.

Cave: Verdacht auf Rezeptfälschung

Ein Hausarzt aus Essen hat die KV Nordrhein über zwei gefälschte Rezepte informiert. Ein Apotheker aus Castrop-Rauxel fand es auffällig, dass aus der Praxis zwei Rezepte über Oxazepam und Diazepam mit dem gleichen Ausstellungsdatum vorgelegt wurden. Die Praxisnummer auf den Rezepten sei daraufhin gerprüft worden und diese stimme nicht mit der, der Hausarztpraxis überein. Zudem sei der Patient M. M., geboren 1982, in der Praxis nicht bekannt.

Cave: Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch

Bei der Patientin M. B., geboren 1962 und versichert bei der AOK Rheinland/Hamburg, besteht der Verdacht auf Arzneimittel-Missbrauch. Eine Praxis aus Duisburg berichtete, dass sie nach Recherchen herausfand, dass sich die Patientin über mehrere Monate in mindestens drei Praxen gegen ihre Schmerzen Oxycodon verschreiben ließ.

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