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Mehr Geld für MFA und Auszubildende

Die Gehälter für Medizinische Fachangestellte (MFA) steigen rückwirkend zum 1. April 2017 linear um 2,6 Prozent und ab 1. April 2018 nochmals um 2,2 Prozent. Auch Auszubildende dürfen sich über mehr Geld freuen.

So steigen die Gehälter in allen Ausbildungsjahren rückwirkend zum 1. April 2017 um 30 Euro brutto monatlich – im 1. Ausbildungsjahr auf 760 Euro, im 2. Ausbildungsjahr auf 800 Euro und im 3. Ausbildungsjahr auf 850 Euro. Ab 1. April 2018 steigen die Ausbildungsvergütungen durchschnittlich um weitere 1,7 Prozent.

Das Bild zeigt eine MFA mit einem Sparschwein auf dem Tisch; Foto: StockPhotoPro, Fotolia

Einigung bei Tarifverhandlungen: MFA und Auszubildende erhalten rückwirkend zum 1. April 2017 mehr Geld.

Die Tarifpartner der niedergelassenen Ärzte und der MFA hatten sich bereits am 1. August 2017 auf einen neuen Gehaltstarifvertrag mit einer Laufzeit bis 31. März 2019 sowie auf einen neuen Manteltarifvertrag mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020 geeinigt. Bis zum Ablauf der Einspruchsfrist hatten sie jedoch Stillschweigen vereinbart. Nun ist das Tarifergebnis offiziell.

Beim strittigen Punkt um das 13. Monatsgehalt haben die Tarifpartner einen Kompromiss erzielt. Ab 2018 wird das 13. Gehalt umgewandelt: Die Hälfte des Betrags wird dann auf die Monatsgehälter und Ausbildungsvergütungen umgelegt, die andere Hälfte als Sonderzahlung zum 1. Dezember ausgezahlt. Die Höhe der Sonderzahlung ist abhängig von der Betriebszugehörigkeit. Voraussetzung für den Bezug der Sonderzahlung ist ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis am 1. Dezember des jeweiligen Jahres. Die Sonderzahlung soll die Liquiditätsengpässe vieler Praxen, die durch das 13. Gehalt alljährlich entstehen, vermindern.