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TK-Betreuungsstrukturvertrag: Aufwandspauschale "Depression"

Der Betreuungsstrukturvertrag mit der Techniker Krankenkasse (TK) enthält seit 1. Juli 2016 eine zusätzliche Aufwandspauschale "Depression". Sie umfasst die Betreuung und Behandlung von Patienten mit depressiven Erkrankungen. Die kontaktabhängige Pauschale kann mit der Symbolnummer (SNR) 91319 für den besonderen Betreuungs- und Koordinierungsaufwand bei dem Krankheitsbild Depression (erstmalige Kodierung folgender ICD-10-Codes: F32.0, F32.1, F32.2, F32.3, F33.0, F33.1, F33.2, F33.3 sowie F33.4) abgerechnet werden. Die SNR 91319 setzt die KV Nordrhein automatisch zu und muss nicht von den Ärzten abgerechnet werden.

Voraussetzung ist, dass in den vergangenen vier Quartalen vor dem Behandlungsfall durch den behandelnden Arzt keine Diagnose aus der Indikationsgruppe Depression der Anlage 1 des Betreuungsstrukturvertrages mit der TK gesichert dokumentiert wurde. Dies bedeutet, dass die neue Aufwandspauschale "Depression" einmalig abgerechnet werden kann, wenn einer der genannten ICD-10-Codes erstmalig gesichert dokumentiert wurde.

Die Aufwandspauschale "Depression" wird mit 5 Euro vergütet und außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung finanziert.