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EBM-Regelung für Herzkatheter-Untersuchung und PCI

Kardiologen sind seit dem Start der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung am 1. Januar 2016 verpflichtet, jede Herzkatheter- Untersuchung und perkutane Koronarintervention (PCI) zu dokumentieren. Der Bewertungsausschuss hat nun eine Einigung zur Vergütung des Mehraufwands erzielt und im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abgebildet. Die Regelung gilt ab 1. Oktober 2016 und sieht Folgendes vor:

Die Abrechnung der Datenerfassung, Dokumentation und Datenübermittlung erfolgt über die Gebührenordnungsposition (GOP) 34291, "Herzkatheter-Untersuchung mit Koronarangiographie".

Zudem wird eine Kostenpauschale 40306 in den EBM aufgenommen. Sie beinhaltet alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Datenerfassung, Dokumentation und Datenübermittlung entsprechend der GOP 34291 entstehen. Hierzu gehören sämtliche Kosten für die EDV-technische Ausstattung und Verarbeitung (Dokumentationssoftware einschließlich deren Einrichtung, Updates, Export).

Zur Finanzierung der GOP 34291 und 40306 liegt zurzeit nur eine Empfehlung des Bewertungsausschusses vor. Inwieweit die Leistungen außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung vergütet werden, muss mit den Krankenkassen noch verhandelt werden.