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Keine Aspiration mehr bei Impfungen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat vor gut einem Jahr erstmals Hinweise zur Schmerz- und Stressreduktion beim Impfen in ihre Empfehlungen mit aufgenommen. Dazu zählt auch der Verzicht auf die Aspiration.

Die STIKO empfiehlt, auf die Aspiration bei intramuskulären Injektion zu verzichten. Grund: An den Körperstellen, die zur Injektion verwendet werden, verlaufen keine großen Blutgefäße. Außerdem kann die Aspiration schmerzhaft sein und verlängert die erforderliche Injektionszeit.

Unter Aspiration versteht man das Zurückziehen des Spritzenstempels nach dem Einstich der Kanüle in den Körper. Früher wurde dies bei Impfungen ausdrücklich empfohlen. Wurde dabei Blut angesaugt, war das ein Zeichen dafür, dass ein Blutgefäß getroffen wurde. Die Impfung sollte dann nicht an dieser Stelle erfolgen.