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Neue Kinder-Richtlinie noch nicht in Kraft

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im vergangenen Jahr die Kinder-Richtlinie überarbeitet. Demnach sollen bei den Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter künftig psychosoziale Aspekte stärker berücksichtigt werden. Diese Neuerungen gelten allerdings noch nicht, da der G-BA auch die gelben Hefte zur Dokumentation der Untersuchungen anpassen musste. Dies ist zwar Mitte Mai geschehen, doch das Bundesministerium für Gesundheit hat die Änderungen bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht genehmigt, so dass die Kinder-Richtlinie insgesamt noch nicht in Kraft getreten ist. Zudem müssen der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung noch die Vergütungen für die Leistungen verhandeln, die neu in die U-Untersuchungen aufgenommen werden sollen.

Die wesentlichen Änderungen an den „Richtlinien über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres“: Bei den U2- bis U9-Untersuchungen wurden die Entwicklungsmerkmale überarbeitet und bei der U8 ein Hörtest eingeschlossen. Wenn die Leistungen abrechenbar sind, müssen Ärzte diese in neuen gelben Heften dokumentieren. Das betrifft die U1- bis einschließlich U6-Untersuchungen. Bei Kindern ab der Vorsorgeuntersuchung U7 kann auch in Zukunft das bisherige Heft weiter verwendet werden, allerdings gibt es für die Untersuchungen U7 bis U9 Einlegeblätter, auf denen die neuen Inhalte aufgeführt sind. Die neuen gelben Hefte und die Einlegeblätter erhalten die Praxen vom Formularversand der KV Nordrhein.

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