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Palliativversorgung: Neue Leistungen

Ab 1. Juli 2017 werden aufgrund des im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Palliativ- und Hospizgesetzes weitere Leistungen der Allgemeinen Ambulanten Palliativversorgung (AAPV) in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen. Diese Leistungen sind hinsichtlich des Inhalts und der Vergütungshöhen noch in der Abstimmung. Es ist möglich, dass diese erst kurz vor in Kraft treten bekannt werden.

Durch die Einführung der neuen EBM-Palliativleistungen könnten Überschneidungen mit den Palliativleistungen unserer Verträge mit den Primär- und Ersatzkrankenkassen entstehen. Vor diesem Hintergrund werden die KV Nordrhein und die nordrheinischen Krankenkassenverbände nach Bekanntwerden der neuen EBM-Leistungen über notwendige Konsequenzen beraten, um die bisher erreichte Versorgungsqualität langfristig zu sichern. Ziel ist, die Betreuung Ihrer Patienten weiterhin unbürokratisch zu gestalten. Die KV Nordrhein und die nordrheinischen Krankenkassen streben an, falls nötig bis spätestens 1. Januar 2018 erforderliche Vertragsmodifikationen zu vereinbaren. Bis zu diesem Zeitpunkt gelten die Ihnen bekannten vertraglichen Bestimmungen der Allgemeinen Ambulanten Palliativverträge unverändert fort.