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Zi startet zwei neue Befragungen

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) startet Anfang Juni eine Online-Umfrage zum Investitionsverhalten niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten und eine weitere Umfrage zur wirtschaftlichen Situation der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Deutschland. Die Erhebungen erfolgen im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Fragen zum Investitionsverhalten niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten – Teilnahme bis 30. Juni möglich

Bislang gibt es für den Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung kaum Erkenntnisse darüber, wodurch die Investitionstätigkeit beeinflusst wird. Das vom Zi jährlich veröffentlichte Zi-Praxis-Panel (ZiPP) zeigt, dass die Investitionen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten stagnieren und zum Teil rückläufig sind. Mit der Umfrage will man herausfinden, warum jemand investiert oder auch nicht und wer bei Investitionen berät. Aus den Ergebnissen sollen auch Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen für zielgerichtete Förderprogramme abgeleitet werden.

Das Zi führt die Befragung in Kooperation mit der Universität Bayreuth bei den 6.500 Teilnehmern des ZiPP durch, die Anfang Juni per Post einen persönlichen Registrierungsschlüssel erhalten. Mit diesem gelangen sie auf der Internetseite des Zi zu dem Fragebogen. Da durch die ZiPP-Erhebungen bereits zahlreiche Daten vorliegen, werden für die Beantwortung der 25 Fragen maximal 15 Minuten benötigt. Noch in diesem Sommer soll jeder Teilnehmer ein zusammenfassendes Feedback aus den Befragungsergebnissen erhalten, wie das Zi mitteilt.

Fragen zur wirtschaftlichen Situation der knapp 2.500 MVZ – Teilnahme bis 15. Juli möglich

Ziel der Befragung ist es, mehr Informationen insbesondere zur Kosten- und Versor-gungsstruktur sowie den Rahmenbedingungen, unter denen MVZ ihre Patienten versorgen, zu erhalten. Die Daten werden vor allem für die Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen benötigt, bei denen die Entwicklung der Betriebs- und Investitionskosten eine entscheidende Rolle spielen. Für Arztpraxen liegen diese Daten mit dem Zi-Praxis-Panel (ZiPP) vor. Medizinische Versorgungszentren konnten bei dieser Erhebung aufgrund ihrer besonderen Strukturen bislang nicht berücksichtigt werden. Nunmehr wurde für sie – begleitet vom Bundesverband MVZ – ein spezieller Online-Fragebogen entwickelt. In Kooperation mit der KBV wurde der Fragenkatalog des MVZ-Survey in die Befragung des Zi eingearbeitet.

MVZ erhalten Aufwandspauschale von 350 Euro

Alle Medizinischen Versorgungszentren werden ab Mitte Juni angeschrieben und erhalten einen persönlichen Registrierungsschlüssel, mit dem sie über die Zi-Internetseite zum Fragebogen gelangen. Dieser ist recht umfangreich, da noch keine Daten für die MVZ vorliegen. Deshalb erhalten die teilnehmenden MVZ eine Aufwandspauschale von 350 Euro. Profitieren können Teilnehmer auch von einem Feedbackbericht auf Basis der eingesendeten Daten.

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