Logo der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein

Navigation

Informationen zum TSVG

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) kommt – und zwar in mehreren Schritten. Bereits Ende April treten erste Regelungen in Kraft. Mit all seinen Regelungen greift der Gesetzgeber tief in die Praxisabläufe ein. Das betrifft besonders die Verpflichtung, mehr Sprechstunden anzubieten, aber auch die künftige Arbeit der Terminservicestellen und die Auflagen zur Digitalisierung. Praxen und Kassenärztliche Vereinigungen stehen durch das Gesetz vor einigen Herausforderungen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die KVen haben den Gesetzgebungsprozess intensiv begleitet – und wo es möglich war, Einfluss auf die Ausgestaltung genommen. Besonders in der Frage der Vergütung von Mehrleistungen konnten wir Verbesserungen gegenüber dem Ursprungsentwurf des Gesetzes durchsetzen. Den notwendigen Schritt hin zu einer kompletten Entbudgetierung mindestens in der Grundversorgung war der Gesetzgeber aber nicht bereit zu gehen. Dafür werden wir weiter kämpfen.

Folgende Punkte des ursprünglichen Gesetzesentwurfs wurden noch entschärft oder ganz gestrichen

  • gestufte psychotherapeutische Versorgung
  • temporäre Aufhebung von Zulassungssperren
  • Pflicht zur Eigeneinrichtung schon bei drohender Unterversorgung

Klar ist: Die durch das Gesetz gestellten Herausforderungen an die KV Nordrhein bedürfen einer gemeinsamen Kraftanstrengung der Mitglieder und Verwaltung. In einer Extra-Ausgabe von KVNO aktuell liefern wir in Kürze eine Übersicht über relevante TSVG-Inhalte, besonders mit Blick darauf, was ab wann gilt und welche Vergütungsanreize vorgesehen sind.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Mehr Infos zum Datenschutz