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Regelung zu Reiseschutzimpfungen erweitert

Die Schutzimpfungs-Richtlinie ist noch einmal konkretisiert worden. Reiseschutzimpfungen sollen künftig von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen werden, wenn die Reise ins Ausland beruflich veranlasst ist. Ausgenommen von der Leistungspflicht durch die GKV bleiben Impfungen, für die der Arbeitgeber nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) in der Pflicht ist.

Wenn beispielsweise eine Impfung gegen Hepatitis A aufgrund der ArbMedVV vom Arbeitgeber zu übernehmen ist, so bleibt diese Pflicht bestehen, auch wenn der Arbeitnehmer beruflich ins Ausland reist. Der Nachweis für den beruflich bedingten Auslandsaufenthalt ist durch den Patienten zu erbringen.

Dies gilt für Impfungen, die in der Schutzimpfungs-Richtlinie aufgeführt werden. Die Impfung gegen japanische Enzephalitis beispielsweise ist weiterhin keine Kassenleistung, weil sie nicht in der Schutzimpfungs-Richtlinie erwähnt wird. Die neue Regelung tritt voraussichtlich Mitte April 2017 in Kraft.

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