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Termin-Servicestelle: Vermittlung wird umgestellt

Ab 1. März 2017 werden die KV Nordrhein und die KV Niedersachsen mit einem externen Dienstleister zusammenarbeiten, damit der Service noch effizienter und wirtschaftlicher gestaltet wird. Alle Praxen sollten weiter Termine für die Vermittlung an die KV Nordrhein zu melden, denn nur so kann eine weitere reibungslose Vergabe dringlicher Termine über die Termin-Servicestelle gewährleistet werden. Kann ein dringlicher Termin nicht vermittelt werden, droht eine Einweisung ins Krankenhaus; die Behandlungskosten werden dann aus dem Honorartopf der ambulanten Versorgung finanziert.

Mit der Umstellung gehen folgende Änderungen einher:

  • Die Termin-Servicestelle vermittelt nur noch Termine (Einzel- oder Wiederholungstermine), die Praxen gemeldet haben. Dies gilt ab 1. April 2017 auch für die Termine in Praxen von Psychotherapeuten. Die Termin-Servicestelle ruft keine Praxis an, um nach einem Termin zu suchen. Es wird nur auf die gemeldeten Termine zurückgegriffen.
  • Voraussichtlich ab März 2017 erhalten alle überweisenden Ärzte (Haus- und Fachärzte) Barcodes per Post. Diese sind bei medizinischer Dringlichkeit auf der Überweisung im Auftragsfeld aufzukleben. Bis zum Vorliegen des Codes in den Praxen können Praxen eine Überweisung mit dem Eintrag "A" im Auftragsfeld als dringlich kennzeichnen.