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Vergütung für Bauchaorten- und Uro-Genital-Sonographie

21.12.2018

Ab dem 1. Januar 2019 dürfen Praxen das Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen und eine Uro-Genital-Sonographie am selben Behandlungstag durchführen und abrechnen. Dem Patienten wird dadurch eine zweite Vorstellung in der Praxis erspart.

Bisher war die Abrechnung der kurativen Uro-Genital-Sonographie nach der GOP 33043 neben der GOP 01748 für das Screening auf Bauchaortenaneurysmen am selben Behandlungstag ausgeschlossen. Da sich die Uro-Genital-Sonographie nun direkt anschließen kann und Zeit eingespart wird, wird in einem solchen Fall ein Abschlag auf die GOP 33043 in Höhe von 8 Punkten vorgenommen. Die Leistung wird daher nur mit 79 Punkten bewertet (regulär 87 Punkte).

Abrechnung des Bauchaorten-Screenings

Für die Abrechnung des Ultraschallscreenings auf Bauchaortenaneurysmen gibt es zwei GOP: die GOP 01747 für die ärztliche Aufklärung des Patienten (57 Punkte, 6,07 Euro) und die GOP 01748 für das Screening selbst (148 Punkte, 15,77 Euro, ab 2019: 16,01 Euro). Die Vergütung erfolgt jeweils extrabudgetär.

Hausärzte, Urologen, Internisten mit und ohne Schwerpunkt, Chirurgen und Radiologen dürfen das Screening durchführen. Sie benötigen dafür eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein nach der Ultraschallvereinbarung.

Ärzte der genannten Fachgruppen, die keine Genehmigung für die Bauchaorta-Sonographie haben, können das Aufklärungsgespräch (GOP 01747) beispielsweise während des „Check-up 35“ (GOP 01732) durchführen und separat abrechnen.

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