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Erste telemedizinische Leistungen im EBM

Kardiologen können ab 1. April die Funktionsparameter bestimmter kardiologischer Implantate auch telemedizinisch abfragen und über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abrechnen. Zu den Geräten, die dann fernüberwacht werden können, gehören neben implantierten Kardiovertern beziehungsweise Defibrillatoren auch implantierte Systeme zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-Systeme). Für diese erste telemedizinische Leistung im EBM gibt es folgende neue Gebührenordnungspositionen (GOP):

  • GOP 13554 für Internisten mit Schwerpunkt Kardiologie (Bewertung: 279 Punkte).
  • GOP 04417 für Kinder- und Jugendmediziner mit Schwerpunkt Kardiologie (Bewertung: 511 Punkte).
  • GOP 01438 für die telefonische Kontaktaufnahme mit dem Patienten im Zusammenhang mit einer telemedizinischen Funktionsanalyse (Bewertung: 88 Punkte).

Ärzte, die die Leistungen abrechnen wollen, benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung.

Mit der Einführung der neuen Gebührenordnungspositionen 04417 und 13554 ist auch eine Anpassung der Qualitätssicherungsvereinbarung gemäß § 135 Abs. 2 SGB V zur Herzschrittmacher-Kontrolle bis spätestens zum 31.10.2016 verbunden. Als Übergangsregelung sind diese beiden Gebührenordnungspositionen auch ohne die Inkraftsetzung der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Funktionsanalyse von Kardiovertern bzw. Defibrillatoren und Systemen zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-Systeme), längstens bis zum 31.12.2016, berechnungsfähig.

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