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Arthroskopie bei Gonarthrose nur bei wenigen Indikationen

Gesetzlich versicherte Patienten mit Gonarthrose dürfen künftig nur noch in bestimmten Ausnahmefällen eine Arthroskopie erhalten. Zu den Ausnahmen gehören Traumata, akute Gelenkblockaden und meniskusbezogene Indikationen, bei denen die bestehende Gonarthrose lediglich als Begleiterkrankung anzusehen ist.

Auf Grund wissenschaftlicher Studien des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen erachtet der Gemeinsame Bundesausschuss die Risiken des Eingriffs gegenüber dem Nutzen nun als zu hoch und hat den Eingriff aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen. Die Regelung gilt im vertragsärztlichen und stationären Bereich. Sobald der Beschluss vom Bundesgesundheitsministerium geprüft wurde und eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgt ist, treten die Änderungen in Kraft – voraussichtlich zum 1. April 2016.

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