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Honorarstreit: KV Nordrhein und Berufsverbände koordinieren Protestaktionen gegen Krankenkassen

13.09.2012 Honorar, Pressemitteilungen

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein und die ärztlichen- und psychotherapeutischen Berufsverbände wollen ihren Protest gegen die Haltung der Krankenkassen im Honorarstreit eng koordinieren. Das beschlossen der Vorstand der KV Nordrhein und die Vertreter der nordrheinischen Berufsverbände. „Es hat sich gezeigt, dass die gesamte nordrheinische Ärzteschaft bereit ist, gegen die indiskutable Erhöhung des Honorarumsatzes um 0,9 Prozent vorzugehen. Die Ärzte in Nordrhein werden zusammenstehen“, sagt Dr. med. Peter Potthoff, Vorsitzender des Vorstands der KV Nordrhein.

Die Vertreter der Berufsverbände und der KV-Vorstand betonten, dass sich ihr Protest allein gegen die Kassen richte. „Wir wollen nicht den Patienten schaden – im Gegenteil. Die Krankenkassen gefährden mit ihrer Politik die ganze ambulante Versorgung der Patienten; das müssen wir klarmachen“, sagt Bernhard Brautmeier, Vorstandsmitglied der KV Nordrhein.

„Die Haltung der Krankenkassen in der aktuellen Auseinandersetzung ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Wir werden deshalb gemeinsam mit den Berufsverbänden und der KV Nordrhein Zeichen setzen und schauen, ob sich die Kassen bewegen. Falls nicht, werden wir über den in dieser Woche begonnenen Bürokratie-Streik hinaus weitere Aktionen in Erwägung ziehen müssen – auch Praxisschließungen wären dann nicht mehr auszuschließen“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorsitzender der Vertreterversammlung der KV Nordrhein und des Berufsverbands Deutscher Nervenärzte.

Video zur Urabstimmung

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