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Aus für Abrechnungsdaten auf Disketten

05.12.2011 KVNO aktuell

Bereits seit Mitte 2011 ist die Zeit der Papierabrechnung vorbei – mit ganz wenigen Ausnahmen. Und mit dem vierten Quartal dieses Jahres endet auch die Ära der Diskettenabrechnung.

Anfang 2011 waren es noch gut 7.500 Mitglieder, die ihre Abrechnungsdaten auf Diskette einreichten. Doch seit Jahren gibt es keine Ersatzteile mehr für die Loader, mit denen die KV Nordrhein die Disketten im Massenbetrieb eingelesen hat. Deswegen sind die Disketten nur noch für die Abrechnung des vierten Quartals 2011 zugelassen. Ab 2012 sind als Trägermedien nur noch CD, DVD oder Blu-ray zugelassen.

Wer seine Abrechnung auf diesen Datenträgern einreicht, zahlt 2011 einen Verwaltungskostensatz von 2,6 Prozent. Günstiger fahren Praxen, die ihre Abrechnungsdaten online über das KV-SafeNet oder D2D übermitteln: Ihr Satz liegt bei 2,5 Prozent. Wer die Gesamtaufstellung auch noch digital signiert, muss nur 2,3 Prozent Verwaltungskosten zahlen. „Das rechnet sich vor allem für umsatzstarke Praxen“, sagt Gilbert Mohr, Leiter der Abteilung IT in der Arztpraxis der KV Nordrhein.

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